„Wir halten an der Forderung nach einer Integrierten Gesamtschule (IGS)“ fest, kommentiert die SPD-Fraktion im Stadtrat Neustadt die Ermahnung der Genehmigungsbehörde an die Stadtspitze, den IGS-Antrag zu überarbeiten. Roswitha Oswald-Mutschler erklärte in der vergangenen Sitzung des Schulträgerausschusses die SPD werde mit der Rückstellung des Antrags die Angelegenheit nicht „beerdigen“. Die Erstellung nachzureichender Unterlagen und die Aufarbeitung der unzureichenden Ausarbeitung in bestimmten Punkten müsse durch das verantwortliche Dezernat nun gewissenhaft und zügig angegangen werden, forderte die SPD-Stadträtin.

Kritik kam auch von Michael Bub, ebenfalls Vertreter der SPD im Schulträgerausschuss. Er hinterfragte, ob die Schuldezernentin, Waltraud Blarr, die notwendigen Abstimmungsgespräche mit den angrenzenden Gemeinden, dem Kreis Bad Dürkheim und dem Kreis Südliche Weinstraße in ausreichender Form stattgefunden hätten. Offensichtlich sei hier Handlungsbedarf. Neustadt verliere nun ein weiteres Jahr aufgrund der unzureichendes Ausarbeitung des Antrags, so Bub.

„Die IGS ist ein elementarer Bestandteil einer attraktiven Bildungslandschaft, wir müssen jede Chance nutzen, den Wunsch der Eltern auch nach dieser schulischen Möglichkeit zu erfüllen“, forderte auch Pascal Bender als Fraktionsvorsitzender der SPD. Er ist dafür, nun endlich zu klären, in welcher Form und ggf. in welcher Kooperation dieses Angebot in Neustadt umgesetzt werden kann.

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